Hirten- und Heimatmuseum

Baschtlehaus Ebenhofen

Ausstellung von März 2003 bis September 2003

Die Entwicklung des Feuerlöschwesen in der Gemeinde


Seit der Mensch vor ca. 400.000 Jahren lernte, sich das Feuer zunutze zu machen und vor allem, seit er vor ca. 10.000 Jahren lernte, es selbst zu entzünden, steht er vor dem Problem, wie er es kontrollieren kann.

Beim Umgang mit dem Feuer kam es oft zu Bränden, die dann mit den einfachsten Mitteln - Wassereimern, Stangen mit Schwämmen oder Lappen, Wasser getränkten Decken, Besen, Leitern usw. - versucht wurden, zu löschen. Oft wurde bei Hausbränden nur versucht, durch Nasshalten der Holzfassaden und Dächer die Nachbargebäude vor dem Funkenflug zu schützen.

Im Mittelalter erlebte der Brandschutz einen großen Rückschritt. Das Feuer galt als Strafe Gottes, in die nicht eingegriffen werden durfte. Geistliche besprengten die Brandstelle mit Weihwasser und warfen geweihte Täfelchen mit Viten in das Feuer.

2003 Feuerwehr-3.jpgHistorische Feuerwehrspritze

Ab dem 16. Jahrhundert standen erste Feuerspritzen zur Verfügung, die ab dem 19. Jahrhundert ein Saugwerk bekamen, mit dem sie das Wasser selbständig über Rohre oder Schläuche ansaugten.

2003 Feuerwehr-1.jpgFeuerwehr Ebenhofen

Ab Mitte des 19. Jahrhundert wurden die ersten Freiwilligen Feuerwehren gegründet, so auch 1873 in Ebenhofen und 1879 in Altdorf und Hörmannshofen.

Die Ausstellung zeigte neben einem geschichtlichen Überblick über das Brandlöschen eine Fotodokumentation über die Gerätschaften und Fahrzeuge, die Feuerwehrgerätehäuser und über die Aktivitäten der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde.

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