Hirten- und Heimatmuseum

Baschtlehaus Ebenhofen

Aktuelles


Im Januar und Februar bleibt das Baschtlehaus geschlossen.

Nächster regulärer Öffnungstag des Baschtlehauses ist am

Sonntag, 5. März 2023, von 14 bis 16 Uhr.


Nach telefonischer Vereinbarung mit Markus Breitenbach (Tel. 08342 42284) sind auch im Winter Besichtigungen und Führungen außerhalb der regulären Öffnungszeit möglich.


Advent im Baschtlehaus

Am Samstag, 10.12.2022 von 16 bis 22 Uhr wurde es besinnlich beim "Advent im Baschtlehaus".

Mit Musik und Gesang von verschiedenen Musikgruppen, einer kleinen Auswahl an Verkaufsständen und natürlich mit Speis und Trank stimmte das Baschtlehausteam seine Gäste auf die Weihnachtszeit ein. Auch das Wetter trug mit dem ersten Schnee des Jahres und mit winterlicher Kälte zur adventlichen Stimmung bei.
Für Kinder gab es Musik und Geschichten rund um das Weihnachtsgeschehen.

 


Ein schöner Fund

Im Fundus des Baschtlehauses haben wir eine alte lithographierte Papierkrippe wiederentdeckt.

Die Krippe besteht aus Papierfiguren, die aus bedruckten Ausschneidebögen ausgeschnitten wurden. Sie stammt aus der Druckerei Joseph Hutter, Augsburg und ist vermutlich ca. 100 Jahre alt.

Die Vorlagen der Ausschneidebögen wurden von dem Augsburger Kupferstecher und Kupferdrucker Hutter bereits Mitte des 19. Jahrhunderts in seinem Andachtsbilderverlag angefertigt und später noch lange Zeit nachgedruckt ("Hutter-Bögen").


Postkarte Biessenhofen

Von 29.10. - 30.10. 2022 zeigten wir im Pfarrstadel Ebenhofen eine Postkartenaustellung mit Orts- und Objektansichten und mit Luftaufnahmen unserer Gemeinde aus vergangenen Zeiten.

Alte Postkarten erzählen uns die Geschichte von Orten, Städten, ja ganzen Regionen.

Sie machen die Entwicklung von Straßen, Gebäuden, Handwerksbetrieben und Geschäften sichtbar - vieles hat sich im Laufe der Zeit stark verändert oder existiert heute gar nicht mehr. Auch der enorme Wandel vom Bauerndorf zu einer neuzeitlich strukturierten Gemeinde und das Wachstum der Gemeindeteile kann aus diesen Dokumenten abgelesen werden.

Alte Postkarten sind wie Zeitzeugen, sie besitzen heute kulturhistorischen Seltenheitswert und gelten als Spiegelbild der geschichtlichen, landschaftlichen und städtebaulichen Entwicklung - eine Chronik der besonderen Art.

Die Ausstellung wurde am Samstag, 29.10 um 14 Uhr von Markus Breitenbach eröffnet. 2. Bürgermeister Friedel Wegner als Vertreter der Gemeinde ging in seinem Grußwort auf die Geschichte des Postwesens ein und Heinrich Maul gab eine kurze Einführung in die Ausstellung.

Die Ausstellung bot den Besuchern Gelegenheit, sich an vergangene Orte und an die Menschen und Begebenheiten, die wir mit Ihnen verbinden, zu erinnern und sich darüber auszutauschen.

 


Am Samstag, 15.10.2022 hatten wir im Baschtlehaus die Harten Schwestern zu Gast.

Mit ihrem aktuellen Programm „Allgäuerisch für Anfänger – Gaudi im Kaftan“ entführten Rebekka, Susi und Maria aus Rettenbach in echter Urallgäuer Mundart mit zuweilen bayrabischen Anklängen ihre Zuhörer.

Pünktlich um 19:30 Uhr kamen die frierenden Harten Schwestern aus dem Baura-Stuba-Backstage, wobei sich die Hennapfrupfa in der vollbesetzten Tenne in kürzester Zeit verflüchtigten.
Zum Einstieg präsentierten die drei bestens aufgelegten Musikerinnen ein Loblied auf des scheane Eabahofa, in dem es zwar keine einzige Gaststätte und weder Lebensmittelladen noch Bank, Metzger oder Bäcker gibt, das aber bei der Bauzeit des geplanten Cafes auf dem Holdersberg locker mit der hauptstädtischen Flughafenbaustelle mithalten kann.

Ob Sprachkurs für Preißn, FKK-Camping, Fendt-Bulldog, bayrabische Sprache, Bierbauch, Lederhose, der schöne Postbote und der Postbote - zu allen möglichen und unmöglichen Themen hatten die Harten Schwestern ein Lied oder eine Anekdote parat. Und beim "Doba, dunda, dussa, dinna, deana" war auch das Publikum gefordert, sich aktiv zu beteiligen.
Beim Schokoladelied kam schließlich ihre andere Seite, die "Zarten Schwestern", zum Vorschein - vom zum Teil schon erfahrenen Publikum wurden sie bei der Gelegenheit ausgiebig mit Schokolde versorgt.

Die Harten Schwestern verzauberten ihr Publikum mit guter Laune, mit witzigen und frechen Texten, mit wunderschönen Harmonien, mit gekonnter und vielfältiger musikalischer Begleitung, mit gefühlvollen Balladen – kurzum mit Musik, die unter die Haut und ins Ohr geht.
Ein rundum gelungener Abend.


Am 8. Oktober 2022 fand nach der coronabedingten Pause erstmals wieder ein Ausflug des Fördervereins statt.

Dieses Jahr führte der Weg nach Innsbruck.
Wir starteten mit einem Besuch des Klosters der Serviten, des Ordens, der 1719 die kirchliche Aufsicht über die Ebenhofener Hirtenbruderschaft übernahm. Bereits auf der Anfahrt hatte Heinrich Maul über die geschichtliche Verbindung von Ebenhofen mit dem Innsbrucker Orden der Serviten berichtet.
Pater Fero führte uns durch die Klosterkirche und durch das kleine, aber feine Museum des Ordens.

Am Nachmittag fuhren wir weiter zum Schloss Ambras. Bei der interessanten Führung durch die imposante Schlossanlage mit ihrem Festsaal, mit den Rüstkammern und der faszinierenden "Kunst- und Wunderkammer" erfuhren wir auch vieles über die glanzvolle Zeit der Habsburger in Tirol.

Auf der Rückfahrt liessen wir den Tag mit einem Besuch im Schwangauer Schlossbrauhaus gemütlich ausklingen.


Am Freitag, 19. August 2022 war Werner Specht mit seiner Band Westwind im Baschtlehaus zu Gast.

Werner Specht ist ein Liedermacher, der seine durchweg selbst komponierten Mundartlieder mit humorvollen Texten auf seine eigene, witzige und elegante Art dem Publikum vorstellt. Er richtet einen musikalischen Spiegel auf unsere menschlichen Stärken und Schwächen.

Mit Peter Zürn (Gitarre, Hackbrett, Akkordeon), Dieter Peinecke (verschiedenste Gitarren, Slide, Mandoline) und Moritz Rädler (E-Bass, Trompete) hat Werner Specht (Gitarren, Akkordzither, Mandoline) ein hervorragendes Ensemble an seiner Seite, das ihn mit großer musikalischer Vielseitigkeit - auch gesanglich - harmonisch ergänzt.

In der voll besetzten Tenne erlebten die Zuschauer ein bestens aufgelegtes Quartett, das uns mit seinen mal besinnlichen, mal witzigen Liedern, mit hintergründigen Geschichten und mit virtuos gespielten Instrumentalstücken einen vergnüglicher Konzertabend bereitete.


Südseite des Museums mit dekorierter Bierbankgarnitur vor dem Bauerngarten

Von Juni bis Oktober konnten die Besucher die Möglichkeit nutzen, es sich an den Öffnungssonntagen im Rahmen des Museumsbesuches im historischen Ambiente des Baschtlehauses bei Kaffee und Kuchen gemütlich zu machen.

Bei schönem Wetter standen draußen vor dem Bauerngärtchen Sitzgelegenheiten zur Verfügung, bei schlechtem Wetter - und auch bei zu großer Hitze - konnten die Gäste die Kaffeetafel in der Tenne geniessen.


Die Glocke aus der Münzenrieder Kapelle

Am 25.06.2022 konnten wir endlich unser Versprechen einlösen und die Bewohner von Münzenried zu einer Brotzeit in das Baschtlehaus einladen.

In der Münzenrieder Kapelle befand sich über viele Jahre eine kleine Glocke, die über mehrere Zwischenstationen dorthin gekommen war und ursprüglich aus der Ebenhofener Kapelle im Jungholz stammen soll.

Da die Kapelle im Jungholz eine große Bedeutung für die Ebenhofener Hirten und deren Bruderschaft zum Schwarzen Skapulier hatte, haben uns die Gemeinde Aitrang und die Dorfgemeinschaft Münzenried die Glocke für das Hirtenmuseum überlassen.
Die Glocke hat nun im Museum in einer hölzernen Aufhängung ihren neuen Platz gefunden und wird bei Führungen durch das Hirtenmuseum wieder angeschlagen.

Die Besuchergruppe der Münzenrieder im Hirtenmuseum, vorne in der Bildmitte die GlockeDie Besucher aus Münzenried im Hirtenmuseum

Zum Dank für die Überlassung der Glocke haben wir die Dorfgemeinschaft in das Baschtlehaus eingeladen.
Nach einer Leberkäs-Brotzeit gab Markus Breitenbach einen Einblick in die Aktivitäten des Baschtlehausvereins und Heinrich Maul erläuterte die Herkunft und den Werdegang der Glocke, die dann an ihrem neuen Standort im Hirtenmuseum auch besichtigt wurde. Mit ihrer musikalischen Einlage, dem Baschtlehauslied, rundeten Thomas Assemann und Josef Gerum das Programm des Abends ab.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals herzlich bei den Münzenriedern bedanken. Wir freuen uns sehr, dass durch Ihre Unterstützung die Glocke wieder zu uns zurückgefunden hat.


Text "Mitlgliederversammtung 2022"

Am Freitag, 24.06.2022  fand um 19:30 Uhr in der Tenne des Baschtlehauses die Mitgliederversammlung 2022 des Fördervereins Baschtlehaus Ebenhofen e.V. statt.

Vereinsvorsitzender Markus Breitenbach begrüßte die Teilnehmer und berichtete in seinem Jahresrückblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Nach dem Kassenbericht von Josef Gerum und dem Bericht über die Kassenprüfung durch Claus Pachner wurde die Vorstandsschaft durch die Versammlung für 2021 einstimmig entlastet.

Im Anschluss an den offiziellen Teil liessen wir die Mitgliederversammlung 2022 mit guten Gesprächen in geselliger Runde in der Tenne gemütlich ausklingen.


Die Vivid Curls auf der Bühne in der des Baschtlehauses

Am Samstag, den 28.05.2022 fand im Baschtlehaus ein Konzert mit den Vivid Curls statt.

Nach der langen coronabedingten Pause konnten sowohl die ZuschauerInnen als auch die Musikerinnen es um so mehr geniessen, wieder einmal Live-Musik zu hören bzw. zu spielen. Die kleine Bühne des Baschtlehauses mit ihrer unmittelbaren Nähe zum Publikum bietet hierfür einen besonderen Rahmen mit einer besonderen Atmosphäre.

In der ausverkauften Tenne erlebten die Besucher die Vivid Curls, zwei Allgäuer Lockenköpfe, die mit ihren ausdrucksstarken Stimmen die Zuhörer in ihren Bann zogen. Die Texte der beiden Liedermacherinnen haben es in sich. Kritisch, lebensbejahend, nachdenklich, charmant, oft witzig, aber auch ernsthaft. Auf der Suche nach einer besseren Welt treffen sie den Nerv vieler Menschen, die des ständigen „immer mehr“ leid sind.

Ein gelungener Abend mit einem bestens aufgelegten musikalischen Duo, das die Freude und Leidenschaft für seine Musik und die Überzeugung für seine starken und kritischen Texte lebt und ausstrahlt.

 


Salutschützen vor einer großen Hakenkreuz-Fahne auf dem Dorfplatz 1933Salutschießen 1933

Am 23.05.2022 hielt Heinrich Maul im vollbesetzten Gemeindesaal Biessenhofen einen Vortrag mit Lichtbildern über das Geschehen um das Kriegsende in unserer Gemeinde.

77 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden wir mit dieser Veranstaltung an die Ereignisse um das Jahr 1945 in unserer Gemeinde erinnert.

Der Vortrag spannte einen weiten Bogen:
- von den Ereignissen rund um die Machtergreifung 1933 mit Aufmärschen der Arbeiterfront und der SA, Erntedankfesten und Kundgebungen in unserer Gemeinde
- über die letzten Wochen und Tage vor Kriegsende mit Bomben auf Ebenhofen, mit dem Durchzug und der Auflösung deutscher Einheiten, der Errichtung von Panzersperren, dem Erliegen des Zugverkehres, der Aufreibung der OT Instandsetzungsgruppe in der Horna, mit dem Abtransport russischer Gefangener aus Biessenhofen
- bis zum Einmarsch der 7. US Armee am 28.04.1945 in unserer Gemeinde.                                        

Dorfbewohner mit Gasmasken stehen vor einem GebäudeGasalarm-Übung 1944

Nach der Besetzung folgte die Errichtung eines Gefangenenlagers in Biessenhofen, Plünderungen von festliegenden Materialzügen und schließlich die Einquartierung von Flüchtlingen und Vertriebenen.

Der Vortrag mit Bildmaterial und Dokumenten beruht hauptsächlich auf Aussagen von zivilen Zeitzeugen und ehemaligen deutschen Wehrmachtsangehörigen, die im Lager Biessenhofen inhaftiert waren und entlassen wurden.

Dorfansicht mit dem Bombenkrater des Einschlages 1944Bombenkrater in Ebenhofen 1944

Ein Stück Zeitgeschichte, das mit zur Chronik unserer Gemeinde gehört.

Es war ein interessanter und informativer Abend für die Zuhörer, der leider durch die derzeitigen Ereignisse in der Ukraine eine erschreckende Aktualität bekommen hat.

 


Ausstellungseröffnung in der Tenne mit Vereinsvorsitzendem Markus Breitenbach, der Musikkapelle Ebenhofen und Zuschauern

Am Sonntag, 24.04.2022 um 14 Uhr konnten wir - mit musikalischer Begleitung durch die Musikkapelle Ebenhofen - unsere neue Ausstellung „Unsere Wertach im Wandel der Zeit – Überschwemmungen, Korrekturen und Nutzung“ eröffnen. 

Neben Lech und Iller ist die Wertach der bekannteste Fluss des Alpenvorlands. Auf Ihrem Weg nach Augsburg durchquert sie auch die verschiedenen Ortsteile unserer Gemeinde Biessenhofen, in deren Geschichte sie viele Spuren hinterlassen hat.

Anhand umfangreichen Bildmaterials und zahlreichen Hintergrundinformationen erfahren Sie von der Bedeutung der Wertach als Naturjuwel, das vielen Tierarten Schutz und Rückzugsmöglichkeiten bietet, über die Schrecken und schweren Schäden der großen Überschwemmungen, über die Wertachkorrektur bis hin zur heutigen Nutzung des Flusses zur Energieerzeugung und Freizeitgestaltung.

Nähere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter >Sonderausstellung


Logo des Senders Allgäu.TV

Am 02.05.2022 sendete Allgäu TV in der Reihe "Land und Leute" einen Beitrag über unsere Verwaltungsgemeinschaft und war dabei auch im Baschtlehaus zu Besuch.

Ab Minute 6:00 finden Sie einen interessanten Bericht über das Hirten- und Heimatmuseum Baschtlehaus.

> Allgäu TV - Land und Leute - 02.05.2022


Von der Saat bis zur Ernte - Der Jahreskreislauf in der Landwirtschaft

Während der Zeit der coronabedingten Museumsschließung hatten wir unter dem Motto „Von der Saat bis zur Ernte - Der Jahreskreislauf in der Landwirtschaft“ in den vergangenen Wochen immer sonntags bei gutem Wetter einzelne alte landwirtschaftliche Geräte und Maschinen vor unserem Museum präsentiert, um unser Museum für Sie so wenigstens ein bisschen wieder zugänglich zu machen.

Am 25.04. hatten wir mit unserer kleinen Freiluftausstellung begonnen und unseren alten Holzpflug vor dem Museum plaziert, am 09.05. waren Gerätschaften rund um die Aussaat zu sehen, am 16.05. wurde das Vieh ausgetrieben, am 24.05. stand die angespannte Kutsche vor dem Haus, am 30.05. folgte die Heuernte mit Sense und Rechen, am 13.06. wurden Heinzen aufgestellt und am 20. und am 27.06. das Heu auf den Wagen geladen.

Heufuder mit vorgespannter Holzkuh und Holzpferd mit Puppen von Bauerund Frau vor dem Baschtlehaus


Hirtenwanderung am 05.09.2020

Am 05.09.2020 ließ es die Corona-Lage noch zu, dass eine Gruppe von 11 Wanderern sich mit Hirte Thomas zu einer Hirtenwanderung durch die Ebenhofener Flure aufmachte.

Entlang der alten Trieb- und Trappwege führte der Baschtlehaus-Hirte seine Gehilfen bis zur Kapelle im Jungholz, natürlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln.

Hirte Josef in zerrissener Kleidung mit seinem Hirtenstab und mit Teilnehmern der Hirtenwanderung an der Straße zum Holdersberg


Am Freitag, 28. Februar 2020 um 19:30 Uhr lud der Förderverein Baschtlehaus zu einem Vortrag

Gartenkräuter – die heilende Kraft der Natur

in den Pfarrstadel nach Ebenhofen ein.

Die Natur ist voller heilender Kraftpakete. Egal ob wir antrieblos, erschöpft oder verstimmt sind. Zahlreiche Heilkräuter unterstützen uns sehr wirksam bei Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen oder Erschöpfungszuständen. Denn viele Heilpflanzen haben durch ihre Inhaltsstoffe ganz spezielle Wirkungen. Wir müssen sie nur kennen, wie uns Kräuterkenner Peter Lotter in seinem Vortrag sachkundig erklären konnte.
Vom Spitzwegerich über den Löwenzahn bis zum Giersch wusste Peter Lotter über heilwirksame Pflanzen aus dem heimischen Garten zu berichten. Im voll besetzten Pfarrstadel konnte viele Fragen des zum Teil bereits sehr kräuterkundigen Publikums beantwortet werden.

Schwarz-weiß-Zeichnung mit verschiedenen Heilkräutern


Jubiläumsfeier  des Fördervereins Baschtlehaus Ebenhofen e.V.
am 30.11.2019

Am 03. Dezember 1999 wurde auf Initiative von Heinrich Maul mit fünfundzwanzig weiteren Gründungsmitgliedern der Förderverein Baschtlehaus Ebenhofen e.V. ins Leben gerufen - mit dem Ziel, in unserem Museum das Wissen um die Lebensweise und die Lebensumstände unserer Vorfahren zu bewahren und die Geschichte der Gemeinde Biessenhofen mit ihren Ortsteilen aufzuarbeiten.
In den 20 Jahren seines Bestehens ist das Hirten- und Heimatmuseum Baschtlehaus mit seinen  Ausstellungen, Aktionstagen, Konzerten und  Ausflügen zu einem lebendigen Bestandteil des Gemeindegeschehens geworden.

Die Gründungsmitglieder des Baschtlehaus-Vereins bei der Gründungsversammlung 1999Die Gründungsmitglieder des Fördervereins Baschtlehaus Ebenhofen e.V.

Der Förderverein lud seine Mitglieder zu einer Jubiläumsfeier am 30.11.2019 in das Gasthaus Hirsch in Ebenhofen ein.
Mit einem Rückblick erinnerten wir an die vielfältigen Aktiviäten der vergangenen 20 Jahre.

(Bilder: Dieter Bergmann)

Die Gründungsmitglieder des Beschtlehausvereins bei der Jubiläumsfeier 2019Die Gründungsmitglieder 2019


2. Ebenhofener Hirtenlauf

Der Hirtenlauf fand in diesem Jahr in zwei Varianten statt:

Am 27.07.2019 traf sich die Gruppe Lauf 10! zum sportlichen Lauf.

Entlang der alten Trieb- und Trattwege absolvierten die Läufer eine ca. 9 km lange Strecke durch die Ebenhofener Flure. Dabei mussten sie einige Aufgaben rund um das Hirtenleben erfüllen - z. B. Heilkräuter suchen, Sacktüchle waschen oder ins Hirtenhorn blasen - bevor sie sich bei einer verdienten Brotzeit im Baschtlehaus von den Strapazen erholen konnten.

16 Teilnehmer von Lauf10 in Sportkleidung vor der Kapelle im Jungholz

Am 31.08.2019 startete die zweite Gruppe um 10 Uhr zu einer gemütlichen Wanderung.

Vom Baschtlehaus führte Hirte Thomas Assemann seine 18 "Beihirten" (einschließlich eines Hirtenhundes) über Feldwege, Wiesen und über die Kirnach bis zur Kapelle am Holdersberg. An der Kapelle erfuhren die Wanderer bei Handschübling und Handkäs Wissenswertes über die Geschichte der Kapelle und über die Ebenhofener Hirtenbruderschaft. Von dort nutzten die meisten Teilnehmer die Möglichkeit, mit der Pferdekutsche zum Baschtlehaus zurückzufahren.

Pferdekutsche mit den Teilnehmern an der Hirtenwanderung


Ausflug zum Häringer-Heimathaus in Unterthingau

Am Samstag, 13.04.2019 besuchten wir, eine Gruppe von ca. 20 interessierten Mitgliedern des Baschtlehausvereines, das Häringer-Heimathaus in Unterthingau.

Das etwa 350 Jahre alte Haus zählt zu den ältesten Gebäuden in Unterthingau und wurde nach mehrjähriger Bauzeit bis Anfang 2014 vollständig restauriert und renoviert. Im Haus befindet sich neben dem historischen Kramerladen ein Festsaal, der für standesamtliche Trauungen und Veranstaltungen genutzt wird. Der Stadel und das Wohngebäude mit Malereien auf dem 19. Jahrhundert dienen als heimatkundliches Museum.

Bei einem Rundgang durch das sehenswerte Gebäude erhielten wir viele Informationen über die Entstehungsgeschichte des Museums, über den Aufbau der Sammlung und über die Funktionsweise etlicher der ausgestellten Gerätschaften.

Beim Felderwirt ließen wir bei Apfelstrudel und Sachertorte den ersten "Kurzausflug" des Baschtlehausvereines ausklingen.

Treppenaufgang am Häringerhaus in Unterthingau