Hirten- und Heimatmuseum

Baschtlehaus Ebenhofen

Aktuelle Sonderausstellung:


Bader, Quacksalber, Kräuterweib


Seit seinen Ursprüngen ist für den Menschen die Gesundheit von größter Bedeutung.
In den Frühzeiten der Menschheit waren Krankheiten oder Verletzungen oft lebensbedrohlich -  entweder als direkte Folge der Erkrankung oder auch durch die Tatsache, dass der kranke oder verletzte Mensch nicht mehr in der Lage war, mit seiner Gruppe mitzuhalten, sich mit Nahrung zu versorgen oder sich vor Gefahren zu schützen. So entwickelte jede Kultur Methoden, um mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln die Gesundheit wiederherzustellen.

Beginnend von den Ursprüngen der Besiedlung unserer Gegend wollen wir Ihnen einen Eindruck vermitteln, welche Möglichkeiten unsere Vorfahren hatten, im Krankheitsfall Hilfe zu erhalten.


Die frühen Heilkundigen bedienten sich aus dem reichen Schatz an Heilmitteln, den die Natur in Pflanzen, Tieren und Mineralien bereit hält, und bereiteten daraus Tinkturen, Tees, Salben und dergleichen. Sie gaben ihr Wissen von Generation zu Generation weiter.

In etlichen Bereichen konnten sie ihren Patienten damit helfen, gegen viele Krankheiten wie zum Beispiel Pest, Lepra und Antoniusfeuer war jedoch kein Kraut gewachsen.

Pestarzt.jpg

Quacksalber.jpgQuacksalber

Über Jahrhunderte hinweg oblag Badern, Quacksalbern und Kräuterweibern die Krankenversorgung der einfachen Bevölkerung auf dem Land und in der Stadt.

Unsere Ausstellung widmet sich vor allem diesen medizinischen Laien, den Krankheiten, mit denen sie zu tun hatten, der Rolle der Religion und vielem anderen rund um die Geschichte der Heilkunst.

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Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung